Dr. Sebastian Bandelin

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Foto: Anne Günther/Universität Jena

Dr. Sebastian Bandelin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.

Sebastian Bandelin hat mit einer Arbeit im Bereich der politischen Philosophie (Anerkennen als Erfahrungsprozess, 2015) promoviert. Er war am Max-Weber Kolleg in Erfurt tätig und hat zusammen mit Gloria Freitag im Rahmen eines vom Land Thüringen unterstützten Projekts eine digitale Ausstellung zum Thema »Jenaer Philosophie in der Zwischenkriegszeit« erarbeitet. In seiner Arbeit setzt er sich insbesondere mit Fragen der Philosophiegeschichtsschreibung sowie der Kant- und Idealismusrezeption während des 19. und 20. Jahrhunderts auseinander.

seit 2022

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Wie umgehen mit…?“

Juni – Dezember 2021

Mitarbeiter am Institut für Philosophie der FSU-Jena

März – Mai 2021

Mitarbeiter der GEW Thüringen

Juni 2019 – Dezember 2020

Wiss. Honorarkraft beim Projekt »Die Jenaer Philosophie zwischen den Weltkriegen«: u.a. Ausarbeitung von Unterrichtsmaterial und einer Ausstellung

Januar 2019 – September 2020

Stipendiat am Max-Weber Kolleg der Universität Erfurt

Publikationen (Auswahl)

Sebastian Bandelin, Yann Schosser: Kants Kritik des Eigentums. Aktualität und Perspektiven im Anschluss an den ethischen Sozialismus

Frankfurt am Main (2026).

Sebastian Bandelin: „Was sich zu erhalten lohnt“? : Leitbegriffe der Neuen Rechten

Jena (2026).

Sebastian Bandelin: Protest und Erfahrungen. Überlegungen im Anschluss an Engels und Dewey

in: Bunk, Benjamin und Maurer, Susanne (Hrsg.),Protest und Selbstverhältnisse Erziehungswissenschaftliche und soziologische Perspektiven auf soziale Bewegungen, Weinheim (im Erscheinen).

Sebastian Bandelin, Peggy H. Breitenstein, Danilo Gajić und Hannah Peaceman: Philosophische Selbstkritik im politischen Feld. Die Verstrickung von Philosophie und Rassismus

in: Franziska Dübgen, Marina Martinez Mateo und Ruth Sonderegger (Hrsg.): Philosophie und Rassismus. Debatten und Kontroversen, Velbrück Wissenschaft, Weilerswist-Metternich (2025), S. 309-326.

Sebastian Bandelin: Zwischen Herrschaftskritik und Fortschrittsideologie. Fichtes Überlegungen zu Despotismus und Kolonialismus

in: Sahra Rausch und Christine Bürger (Hrsg.), Koloniales Erbe in Thüringen, Deutscher Kunstverlag, Berlin/München (2024), S. 82-87.

Sebastian Bandelin und Andrea Esser: Genossenschaften: Ergänzung, Korrektiv oder Alternative zu kapitalistischen Eigentumsformen?

in: zfwu 24.3 (2023), S. 288-308.

Sebastian Bandelin: Philosophiegeschichtsschreibung als Sakralisierungspraxis Der Fall Rudolf Eucken

in: DZPhil 71.2 (2023), S. 251-271.

Sebastian Bandelin und Gloria Freitag: Bruno Bauch über die Bestimmung der Nation. Ein Lehrstück über das Verhältnis von Philosophie und Politik

in: Lernen aus der Geschichte (2019).

Sebastian Bandelin: Kampf um Anerkennung oder Resonanzverlangen? Überlegungen zum normativen Gehalt der Anerkennungstheorie

in: Christian Helge und Peter Schulz (Hrsg.), Resonanzen und Dissonanzen. Hartmut Rosas kritische Theorie in der Diskussion, Bielefeld 2017, S. 129-144 .

Sebastian Bandelin: Anerkennen als Erfahrungsprozess. Überlegungen zu einer pragmatistisch-kritischen Theorie

Bielefeld (2015).

Sebastian Bandelin: Anerkennung und die Kritik der Politischen Ökonomie. Überlegungen zu Hegels Jenaer Realphilosophie

in: Zeitschrift für kritische Theorie 40/41 (2015), S. 65-95.

Sebastian Bandelin: Der Neopragmatismus und das Eichhörnchen. Überlegungen zur Demokratietheorie von John Dewey

in: DZPhil 63.6 (2015), S. 1076–1098.

Sebastian Bandelin: Wer sieht das, was wir nicht sehen? Überlegungen zum Subjekt der Ideologiekritik

in: Prokla 165/4 (2011), 561-577.